Bildschirminhalte für Empfang und Ausstellungsräume planen
Am Museumseingang hilft Orientierung, im Ausstellungsraum eine kurze Einführung. Ein Bildschirm soll den Besuch unterstützen und nicht die Aufmerksamkeit von den Exponaten abziehen. Die Anleitung ergänzt das Beispiel um Vorbereitung, Zeitplanung und Kontrolle vor Ort.
1. Ein Ziel pro Standort festlegen
Am Empfang passen Übersicht, Raumplan und aktuelle Termine. Vor einer Ausstellung hilft eine knappe Einführung in Thema und Weg. Entscheiden Sie bewusst, welche Information hier gebraucht wird; eine lange gemeinsame Schleife ist nicht überall sinnvoll.
2. Einführung und Fachinformation unterscheiden
Schreiben Sie für die Orientierung wenige Sätze mit einem klaren Bezug zur Ausstellung. Fachliche Details bleiben auf den dafür vorgesehenen Tafeln oder Seiten. Lassen Sie Namen, Datierungen und Aussagen von der zuständigen Fachperson bestätigen, bevor Sie veröffentlichen.
3. Bilder und Sprache auf den Raum abstimmen
Nutzen Sie freigegebenes Bildmaterial und halten Sie Text ohne Ton verständlich. Prüfen Sie Licht, Bewegung und Lautstärke im Raum. Stimmen Sie Sprachfassungen inhaltlich ab. Ein kurzer Text darf historische oder fachliche Aussagen nicht durch die Kürzung verfälschen.
Beispiel für Ihren Bildschirm
| Situation | Kurzer Inhalt | Vor dem Anzeigen prüfen |
|---|---|---|
| Empfang | Ausstellung «Licht und Alltag» · Raum Seeblick. Lageplan am Empfang. | Ausstellungstitel und Raumnamen bestätigen |
| Einführung | Diese Ausstellung zeigt, wie Licht Alltagsräume verändert. Weitere Erläuterungen finden Sie bei den Exponaten. | Fachliche Freigabe und tatsächlichen Bezug prüfen |
| Termin | Führung am 21. Oktober 2026, 15:00. Treffpunkt Empfang. Anmeldung beim Museumsteam. | Termin, Treffpunkt und Anmeldung bestätigen |
4. Veranstaltungen zeitlich begrenzen
Planen Sie Hinweise zu Führungen oder Vorträgen für ihren tatsächlichen Zeitraum. Nennen Sie Ort, Beginn und Kontakt für Anmeldung. Prüfen Sie Kalender und reale Anzeige. Diese Anleitung setzt keine Anbindung an Ticketverkauf oder Veranstaltungsdatenbank voraus.
5. Mit Besuchern Orientierung testen
Prüfen Sie, ob eine Person den Zielraum und den nächsten Termin findet, ohne lange zu warten. Ergänzen Sie dauerhaft nötige Orientierung durch feste Beschilderung. Kontrollieren Sie nach Ende einer Ausstellung, ob Titel, Wege und Veranstaltungshinweise auf allen betroffenen Karten angepasst sind.
Checkliste vor dem Einsatz
Welche Inhalte gehören auf welchen Bildschirm? · Mehrsprachige Bildschirmtexte: Welche Sprache sehen Ihre Gäste?