Bildschirminhalte für verschiedene Standorte planen
Diese Anleitung zeigt, wie Sie mehrere Standorte mit wenigen passenden Inhalten versorgen und gemeinsame Angaben konsistent halten. Das fiktive Hotelbeispiel lässt sich auch auf Restaurants und Geschäfte übertragen.
1. Standorte und Fragen auflisten
Gehen Sie den Weg Ihrer Gäste ab. Notieren Sie, wo sie stehen bleiben, wie lange sie dort bleiben und welche Frage sie beantworten möchten. Geben Sie jedem Bildschirm eine Hauptaufgabe. Ergänzende Inhalte dürfen die Antwort nicht verdrängen. Wesentliche Orientierung sollte unmittelbar verfügbar sein, gegebenenfalls zusätzlich auf festen Schildern.
2. Eine kleine Inhaltsmatrix erstellen
Legen Sie je Standort fest: Hauptinformation, benötigte Tageszeit, zuständige Person und gemeinsamer Datenbestand. Die Beispieltabelle zeigt eine solche Matrix. Beginnen Sie mit wenigen Karten. Ein Veranstaltungsplan gehört vor den Veranstaltungsraum; nicht jede Veranstaltung muss auf jedem Bildschirm erscheinen.
3. Gemeinsame Angaben verbindlich pflegen
Führen Sie eine interne Liste für Zeiten, Raumnamen und Kontakte mit Datum der letzten Prüfung. Übernehmen Sie diese Fakten in die Standortkarten und benötigten Sprachen. Wenn sich eine Frühstückszeit ändert, kontrollieren Sie jede Karte, die sie nennt. Eine zentrale Liste hilft dem Team; sie wird hier nicht als automatische Datenquelle der Software vorausgesetzt.
Beispiel: drei Standorte im Hotel Panorama
| Standort und Frage | Passende kurze Information | Gemeinsame Angabe |
|---|---|---|
| Empfang: Wo finde ich das Frühstück? | Frühstück 07:00–10:00 · Restaurant im Erdgeschoss. | Frühstückszeit und tatsächlicher Raumname |
| Frühstücksraum: Wie lange wird serviert? | Frühstück bis 10:00 · Bei Fragen wenden Sie sich an unser Serviceteam. | Dieselbe Endzeit wie am Empfang |
| Vor dem Veranstaltungsraum: Bin ich richtig? | Workshop «Alpenblick» · Raum Seeblick · 14:00–16:00. | Bestätigter Veranstaltungstitel, Raum und Uhrzeit |
4. Projekte, Geräte und Termine zuordnen
Entscheiden Sie, welche Geräte dasselbe Programm zeigen können und wo unterschiedliche Programme nötig sind. Eine Projektadresse liefert das zugehörige Programm; weisen Sie unterschiedliche Standortprogramme den passenden Projekten und Geräten zu. Planen Sie die Textkarten im jeweiligen Terminkalender. Beschriften Sie Ihre interne Zuordnung eindeutig, zum Beispiel «Empfang – Projekt A». Prüfen Sie den verfügbaren Projektumfang Ihres Kontos vor einer Erweiterung.
5. Vom Gast aus testen und Änderungen nachverfolgen
Prüfen Sie die Datumsvorschau jedes Projekts und anschliessend die tatsächlichen Bildschirme zu den relevanten Zeiten. Kann eine neu ankommende Person die gesuchte Information sofort finden? Sind Schrift und Raumbezeichnungen vor Ort verständlich? Kontrollieren Sie nach einer Änderung alle betroffenen Projekte und Sprachfassungen. Halten Sie fest, wer den Abgleich übernimmt, damit eine Karte nicht mit alten Zeiten weiterläuft.
Checkliste für mehrere Bildschirmstandorte
Den Bildschirmstandort im Restaurant wählen · Mehrsprachige Bildschirmtexte gestalten