Alle Systeme aktiv / IRAD ENGINEERING · Ebikon, CH

← Zum kompakten Beitrag

Gastronomie · Bildschirmstandort

Eingang, Theke oder Gastraum: den Bildschirmstandort sinnvoll wählen

Beginnen Sie mit einer Aufgabe für den Bildschirm. Prüfen Sie danach, wo Gäste ihn sehen, was sie dort brauchen und ob sie die Inhalte aus ihrer üblichen Position lesen können.

SUISSE-VIDEO · 5. Oktober 2026 · ca. 5 Minuten

1. Eine Frage festlegen, die der Bildschirm beantworten soll

Schreiben Sie einen Satz auf: „Gäste an der Theke sollen das aktuelle Mittagsangebot und die Preise sehen.“ Damit lässt sich prüfen, ob Standort und Inhalt zusammenpassen. Für den Eingang wäre eine andere Aufgabe sinnvoll, etwa das Angebot und die Küchenzeiten zu zeigen.

2. Die tatsächlichen Blickrichtungen beobachten

Gehen Sie den Weg Ihrer Gäste ab. Wo bleiben sie stehen, wo warten sie und wo sitzen sie? Prüfen Sie den Blick auf den Bildschirm auch aus einer sitzenden Position. Eine Warteschlange, eine offene Tür oder Mitarbeitende an der Theke können die Sicht verdecken. Testen Sie den Standort mit einem vorläufigen Aufbau, bevor Sie eine dauerhafte Montage beauftragen.

3. Die Inhalte auf den Standort abstimmen

Am Eingang braucht es eine kurze Orientierung, keine vollständige Speisekarte. An der Theke stehen verfügbare Gerichte, Preise und Beilagen im Vordergrund. Im Gastraum können saisonale Angebote, Veranstaltungshinweise oder kurze Videos sinnvoll sein. Halten Sie wichtige Informationen sichtbar im Bild, damit sie auch ohne Ton verständlich sind.

Drei Standorte im Vergleich

StandortFrage der GästePassende Inhalte
EingangWas bietet dieses Restaurant?Tagesangebot, Küchenzeiten und ein kurzer Einblick in die Gerichte
ThekeWas kann ich jetzt bestellen?Verfügbare Gerichte, Preise und enthaltene Beilagen
GastraumWas könnte mich zusätzlich interessieren?Saisonale Angebote, Veranstaltungen oder kurze Restaurantvideos

Beispiele zur Orientierung; keine feste Vorgabe für jeden Betrieb.

4. Abstand, Blickwinkel und Licht prüfen

Zeigen Sie einen echten Entwurf Ihrer Menükarte auf dem vorgesehenen Bildschirm. Lassen Sie eine andere Person ein Gericht und seinen Preis aus der üblichen Gästeentfernung nennen. Wiederholen Sie den Test seitlich, im Sitzen und bei anderem Tageslicht. Eine pauschale Schriftgrösse oder Montagehöhe passt nicht zu jedem Raum. Passen Sie zuerst Inhalt, Schrift und Position an die Beobachtungen an.

5. Auf den Raum und den Betrieb achten

Ein Bildschirm sollte nicht blenden oder die Gäste am Tisch ständig ablenken. Prüfen Sie Helligkeit und Ton im tatsächlichen Raum. Halten Sie Laufwege frei und planen Sie Kabel und Stromversorgung so, dass sie im Betrieb nicht stören. Lassen Sie eine dauerhafte Befestigung und elektrische Arbeiten durch dafür qualifizierte Personen ausführen.

6. Den Ablauf am gewählten Standort testen

Öffnen Sie Ihr SUISSE-VIDEO-Testprojekt am vorgesehenen Wiedergabegerät. Prüfen Sie die Anzeige zur passenden Tageszeit und den Wechsel zwischen Video und Menükarte. Kontrollieren Sie, ob Internetverbindung und Wiedergabe funktionieren. Eine neue Position allein behebt keine Probleme mit der Videoquelle oder dem Gerät.

7. Weitere Bildschirme nach Bedarf beurteilen

Ein zweiter Bildschirm kann sinnvoll sein, wenn Eingang und Theke unterschiedliche Informationen brauchen. Legen Sie für jeden Standort eine Aufgabe fest. Prüfen Sie vor einer Erweiterung die benötigten Geräte, Projekte und die Bedingungen Ihres SUISSE-VIDEO-Angebots. Diese Anleitung setzt keine zentrale Verwaltung mehrerer Bildschirme voraus.

Ein Beispiel aus einem fiktiven Restaurant

Restaurant Pizzeria Oliva beginnt mit einem Bildschirm an der Theke: Dort sehen Gäste die aktuelle Mittagskarte. Ein weiterer Bildschirm am Eingang wird erst erwogen, wenn Küchenzeiten und ein kurzer Überblick dort tatsächlich helfen. Im Gastraum bleibt die Speisekarte am Tisch verfügbar. Dieses Beispiel veranschaulicht eine Entscheidung, keine Kundenreferenz.

Checkliste vor dem Einrichten

Die Häkchen dienen Ihrer Kontrolle und werden nicht gespeichert.

Menükarten lesbar gestalten · Inhalte zwischen Mittag und Abend planen